{"status": "failed"}{"status": "failed"} Die Schweiz kann sich von dem Frankenschock nicht erholen!

Die Kronenhalle und der Frankenschock

Die Kronenhalle in der Hauptstadt der Schweiz ist eines der edelsten Restaurants am Platz. Besucher fühlen sich in die Vergangenheit versetzt, wenn sie an den edlen Holztischen in dem Restaurant in der Altstadt Platz nehmen. Geschickt steuern Kellner die Voiture zwischen den Tischen hindurch, auf denen den Kunden die besten Speisen und Schweizer Hausmannskost angeboten wird.

Aber nicht nur die Qualität der Speisen bewegt sich auf dem höchsten Niveau, auch die Preise sind für europäische Besucher fast nicht mehr bezahlbar. Für das traditionelle Geschnetzelte müssen hungrige Besucher über 50 Euro bezahlen und das einfache Hühnchen mit Pommes Frites schlägt mit 48 Euro zu Buche. Wer sich dann noch einen kleinen Wein gönnen möchte, muss für den günstigsten Weißwein pro Glas 16 Euro bezahlen. Für ein komplettes Menü muss ein Genießer in einem guten Restaurant schon einmal 100 Euro pro Person bezahlen.

Für Europäer war die Schweiz noch nie günstig. Aber spätestens, seitdem der Schweizer Franken nicht mehr an den Euro gebunden ist, können sich nur noch wenige Touristen den Urlaub in der Schweiz leisten. Obwohl Besucher 1,15 Schweizer Franken für den Euro bekommen, sind die Preise in vielen Städten in der Schweiz für Touristen nicht mehr erschwinglich.

Das Problem ist in der Schweiz bekannt, schon seit 2008 sind die Besucherzahlen konstant gefallen. Besonders die Deutschen gelten als sehr kostensensibel, nur noch wenige Deutsche verbringen den Urlaub in der Schweiz. Die Schweizer können das Gemecker der deutschen Nachbarn über die hohen Kosten schon lange nicht mehr hören. Dem wird entgegengehalten, dass die Besucher auch Qualität für Ihr Geld bekommen, die sie zu Hause vielleicht gar nicht gewohnt sind.

Außerdem sollte gerade die Kronenhalle nicht als Maßstab für die Kosten in Restaurants genommen werden. Es gibt günstigere Alternativen, die dann mit den Preisen in Deutschland vergleichbar sein. Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz aber immer unter den ersten drei, wenn es um Lebenshaltungskosten geht.

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