Fair Food Initiative bereichert die kulinarische Küche in der Schweiz

Die Fair Food Initiative will nicht nur für nahrhaftere Lebensmittel in der Schweiz sorgen, sondern legt auch Wert auf nachhaltig hergestellte Produkte. Dass dies dringend notwendig ist, zeigen die jüngsten Konsequenzen des Klimawandels.

Die Initiative weist auf die Temperaturen der letzten Wochen hin und beweist damit, dass die Nachhaltigkeit in jeder einzelnen Stadt und in jedem Haushalt beginnen muss. Die Produktion, die Verarbeitung und der Transport der Lebensmittel verursacht katastrophale Konsequenzen für unsere Umwelt.

Die Grüne Partei der Schweiz will mit der Fair Food Initiative in der Schweiz für ein umweltschonendes und nachhaltiges Angebot von Lebensmittel werben. Diese soll unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, möglichst lokal. Nach Ansicht der Partei ist der Bund dafür verantwortlich, dass solche Lebensmittel gefördert werden.

Die Initiative fordert genauso striktere Anforderungen für Importprodukte, da in der Schweiz 50 Prozent aller Lebensmittel importiert werden. Sie verlangen Zuschüsse vom Bund, damit die Schweiz wieder autark wird und importierte Lebensmittel gefördert werden, die nachhaltig produziert wurden.

Auch die artgerechte Tierhaltung in der Schweiz soll besser unterstützt werden, damit keine importierten Waren aus der Massentierhaltung in der Schweiz verkauft werden. Dafür müssen Regelungen getroffen werden, damit die Kunden transparente Informationen über die Herkunft der Lebensmittel erhalten. Den Kunden muss die Möglichkeit gegeben werden, ihre eigene Wahl zu treffen, was nur mit einer klar deklarierten Kennzeichnung der Tierhaltungsformen erreicht werden kann.

Für den Tourismus ist es wichtig, dass die Lebensmittel von höchster Qualität sind und der Gastronomie die besten Zutaten zur Verfügung stehen. In der Schweiz würden die Lebensmittelpreise dadurch nicht teurer, verspricht die Organisation. Im Moment zeigt sich, dass Produkte aus der Massentierhaltung nicht viel billiger sind als Nahrungsmittel, die nachhaltig produziert wurden.

Die Grünen weisen auch darauf hin, dass in der Schweiz die Ausgaben für Lebensmittel weniger als sieben Prozent des Einkommens ausmachen. Im internationalen Vergleich ist das sehr wenig.

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