{"status": "failed"}{"status": "failed"} Teilen ist im Igniv eine ganz neue kulinarische Erfahrung

Teilen ist “in” – ein Wandel in der Schweizer Gastronomie

Der italienische Star Koch Andreas Caminada revolutioniert seine internationale Küche durch ein neues Konzept. im Vordergrund steht nicht mehr das individuelle Gericht, sondern die Geschmacksvielfalt.

Der Drei-Sterne-Koch setzt auf das Teilen von Gerichten in höchster Qualität. Die Gäste bestellen keine individuellen Mahlzeiten mehr, sie bekommen eine Vielzahl von Gerichten in die Mitte des Tisches gestellt, von dem sich jeder etwas nehmen kann. Dabei kann es sich um Fingerfood handeln oder Suppen und normale Gerichte.

Diese neue Art der Essensaufnahme soll die Kunden dazu verleiten, sich mit der Begleitung über das Essen zu unterhalten. Während in vielen Gourmet Restaurants die Nahrung fast ohne Gespräch eingenommen wird, wird hier das Tischgespräch aktiv gefördert.

Alle Gäste sollen das gleiche Geschmackserlebnis miteinander teilen können. Angefangen wird mit leichten Vorspeisen, damit die Besucher sich noch frisch fühlen und eifrig über die Hauptspeisen diskutieren können. Sechs Köche stehen in in dem Restaurant zur Verfügung, um maximal 30 Gäste zu bekochen. Das hört sich im ersten Moment nach viel an, dass normale Drei-Gang-Menü besteht aber schon aus 20 Gerichten. Das erfordert viel mehr Arbeit als in einem normalen Restaurant.

Das neue Konzept ist aufgegangen und das Restaurant ist meistens ausgebucht. Im Gegensatz zu dem Vorgänger, der Äbtestube, ist der Umsatz deutlich gestiegen. Das ganze Konzept des Restaurants Igniv brauchte ungefähr zwei Jahre, bevor es den Kunden angeboten werden konnte. Denn nicht alle Gerichte eignen sich, um an den Tischen geteilt zu werden.

Das Drei-Gang-Menü kostet 148 Fr., von denen sich jeder einzelne auszahlt. Dafür erhält der Gast auch einen ganz besonderen Service, in einer Kartei werden die Vorlieben der Gäste festgehalten, so dass sie bei ihrem zweiten Besuch ganz individuell bedient werden können. Der Gast soll sich im Igniv wie zu Hause fühlen.

Das zweite Igniv wurde schon in St. Moritz eröffnet und ist genauso wie erfolgreich wie in Bad Ragaz.

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