Valere Braun eröffnet eigenes Restaurant in Graubünden

Der Star Koch Valere Brau stammt ursprünglich aus dem Elsass, arbeitet aber schon seit vielen Jahren für die Schweizer Gastronomie. Jetzt hat er sein eigenes Restaurant eröffnet und kann nach einem Jahr das erste Fazit ziehen.

Valere Brau hat eine beachtliche Karriere in der Schweizer Gastronomie hinter sich, in bekannten Restaurants wie dem Gran Hotel Victoria Jungfrau und der Schweizer Koch Nationalmannschaft. Schon seit 2003 lebt er in Graubünden und arbeitete hier in einigen der besten Restaurants, zuletzt als Chefkoch im Hotel Waldhaus Flims. Letztes Jahr im Juni machte er sich selbstständig und übernahm das Hotel Chesa.

Nach einem Jahr kann der Gastwirt jetzt mit Recht behaupten, dass er sehr viele Erfahrungen sammeln konnte und mit seiner damaligen Entscheidung zufrieden ist. Besonders erfreut ihn, dass Entscheidungen jetzt viel schneller getroffen werden können, da er selbst für alles verantwortlich ist. Dabei gefällt ihm besonders, dass er jetzt einen viel besseren Kontakt zu seinen Gästen hat.

Er genießt es, einfache Gerichte anzubieten, die nicht zu kompliziert sind. In den Hotels, in denen er vorher gearbeitet hat, wurde immer eine sehr vielfältige Küche verlangt. In seinem eigenen Restaurant bietet er die französische Küche an, sowie eine kleine Anzahl Elsässer Gerichte. Er orientiert sich an der mediterranen Küche, aber nicht bei der ganzen Auswahl der Gerichte.

Auch wenn er heutzutage für das ganze Hotel verantwortlich ist, steht er immer noch zu 100 Prozent in der Küche und erledigt nach der Küchen- die Büroarbeit. Dies ist nur für jemanden möglich, der sich auf das tolle Personal verlassen kann, das ihm die Service-Arbeit bei den Kunden abnimmt. Zwar muss er als Chefkoch auch den Kontakt zu den Kunden pflegen, kann aber nicht ständig im Gastbereich sein.

Bis jetzt hat er den Entschluss zur Selbstständigkeit noch nicht bereut, über den er sich fünf Jahre lang Gedanken gemacht hatte. Sein Erfolgsrezept ist keine Kompromisse bei der Qualität zu machen, wodurch er sich jetzt schon eine große Stammkundschaft aufgebaut hat.

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